Dr. med. Uwe Steffen - Pneumologe

ref korsch steffen klDr. Steffen arbeitet seit Januar 2007 mit STARC PACS in seiner Wolfsburger Praxis.

Digitale Radiographie in der pneumologischen Praxis Wolfsburg

Ca. 12.000 radiologisch zu untersuchende Patienten, mit nahezu 24.000 Thoraxaufnahmen pro Jahr, stellten an unsere seit über 20 Jahren bestehende pneumologische Großpraxis, mit einer kooperierenden onkologischen Praxis und vielen Zuweisern, mit optimierten Abläufen und gut geführtem Archiv eine zunehmende Herausforderung. Zumal die Bedeutung der ambulanten Diagnostik in der Teilgebietsradiologie eher weiter zu, denn abnimmt.

 

Die Lösung konnte nur in der Digitalisierung liegen

Was war mit den Massen an Aufnahmen, den Archiv- und Versandarbeiten zu tun?
Die Lösung konnte trotz der vermeintlich hohen Investitionskosten nur in einer Digitalisierung unserer Untersuchungen liegen.
Der Speicherfolienlösung wollten wir, nicht zuletzt aus Kostengründen, den Vorrang vor einer Direktradiographie geben.
Die Marktforschungsphase dauerte mit Unterbrechungen ca. sechs Monate. Nach der Einholung einiger Angebote ließen wir uns dabei von dem Votum des uns betreuenden Röntgentechnikers leiten.
Unsere Entscheidung fiel auf die Firma STARC medical mit dem System STARC PACS aus Isernhagen. Software unabhängig wurde nicht zuletzt wegen seiner sehr benutzerfreundlichen Oberfläche das Speicherfoliensystem Philips PRC Eleva ausgesucht.

In Ruhe vorbereitet

Um den laufenden Betrieb nicht zu stören, wurde für die Praxisimplementierung ein Wochenende im Januar 2007 längerfristig vereinbart. Alle o.g. Beteiligten und die Betreuer unseres Praxissystems Duria konnten sich in Ruhe absprechen und vorbereiten.
An einem Freitagmittag war es soweit: die Praxis wurde mit ca. 8 Technikern der beteiligten Firmen geflutet, um die zuvor gelieferten Gerätschaften in Betrieb zunehmen und abzustimmen. Dank der guten Vorbereitung waren die Arbeiten nach sechs Stunden abgeschlossen.
Zeitgleich wurden die beiden Ärzte und die Arzthelferinnen in einer ersten Schulung in die Abläufe eingewiesen und geschult.
Spannend wurde es am Montagmorgen. Neben unserem Personal kamen eine Stunde vor Betriebsbeginn wieder zwei versierte Röntgen MTAs von STARC medical, um den ganzen Tag unsere Helferinnen bei der Handhabung des Systems zu begleiten.

Optimale Unterweisung für alle Beteiligten

Machen wir es kurz: Es lief perfekt. Am Dienstag standen wir ohne Probleme alleine da. Die persönliche Unterweisung für alle Beteiligten war optimal, die schriftliche Dokumentation war ebenfalls umfangreich und wenn man zu faul zum lesen war, half ein kurzer Anruf in Isernhagen.
Im weiteren Verlauf lief alles völlig reibungslos, bis zu 80 Patienten pro Tag mit Röntgenleistungen stellten keine Probleme dar.
Die Zugriffszeiten im gesamten System mit einem Arbeitsplatz im Röntgen, einem Befundungsarbeitsplatz und je zwei sogenannte Betrachtungsplätze in unserer und der hämato-onkologischen Praxis sind extrem kurz.

Mehr Zeit für Patienten

Die Wuselei im Röntgen, in der Dunkelkammer und die Lauferei und Sucherei in den verschiedenen Archivräumen sind Vergangenheit und eine angenehme Ruhe in den Abläufen ist eingetreten. Das Personal hat Zeit für die Betreuung der Patienten. Entlassen wurde niemand.
Die ärztliche Befundung ist mit der Schaukastenfunktion, bei Vergleichen mit Voraufnahmen, im Zugriff schneller als das herkömmliche Suchen in Röntgentüten. Verlegte und verlorene Aufnahmen gibt es nicht mehr. Die verspätete Rückgabe von ausgeliehenen Bildern spielt dank der eigenen Archivierung ebenfalls keine Rolle mehr.
Apropros Archivierung: nach sechs Monaten mit 5000 Patienten ergab sich ein Platzverbrauch von etwa 17 GB.

Befundung, die Spaß macht

Zurück zur Befundung: es macht Spaß und man sieht Dinge, die früher, trotz guter Aufnahmequalität nicht so eindrucksvoll waren. Verschiedene elektronische Hilfen zur Befundung werden eher sparsam eingesetzt.
Neben dem Befundungsarbeitsplatz ist ein weiterer Praxissystemplatz mit der Spracherkennung Dragon Naturally Speaking seit über drei Jahren implementiert.
Der Aufruf des Patienten auf dem einen Platz, das Anfordern über einen Pushkey auf dem Befundungsmonitor und die Befundung geschehen rasant.
Einen Arztbrief zu erstellen mit Aufrufen von Textgruppen, Textbausteinen, Freitext, Platzhaltern, etc., das Zusammenstellen des Briefes, die Übergabe an die WinTV, der Ausdruck für die eigene Kartei (da fahren wir noch mit Hosenträgern und Gürtel) und der Versand als CCT-Fax in fast 100% braucht pro Patient und Brief mit anschließender ICD 10 Verschlüsselung max. zwei Minuten. So lässt sich nach jeder Sprechstunde alles aufarbeiten.
Nichts bleibt liegen!

Ein Fazit

Was ist nun im letzten halben Jahr schiefgelaufen?
Nichts, außer dass wir uns heute etwas ärgern, nicht früher in die digitale Bildverarbeitung eingestiegen zu sein!
Die Investitionskosten eines mittelhohen fünfstelligen Eurobetrages werden sich bei unseren Volumen durch Afa, eingesparte Verbrauchsgüter und den Gewinn an Arbeits- und Lebensqualität schnell einspielen.

Die weitere Planung

Als nächstes Projekt ist im Herbst die digitale Vernetzung unserer Praxis mit dem Klinikum Wolfsburg, zwei radiologischen Praxen und weiteren Fachpraxen im Radiologischen Netzwerk Wolfsburg (RNW) vorgesehen. Wir werden gegenseitig Zugriffsrechte zum Herunterladen der erforderlichen Aufnahmen über gesicherte Zugänge einräumen.
Eine schnellere und gezielte Patientenversorgung mit der Möglichkeit Röntgenbilder zu vermeiden, oder aber umgehend zu vergleichen und so eventuelle Doppel- oder Zusatzuntersuchungen durch CTs entbehrlich zu machen, soll erreicht werden.

Imagegewinn und Standortsicherung

Nicht zuletzt wird eine solche Vernetzung einen Imagegewinn in der Bevölkerung und eine Standortsicherung unserer Fachpraxen und des Klinikums bewirken.


STARC medical - Mehr Zeit für Medizin.

Digitales Röntgen & digitale Röntgensysteme: STARC medical bietet Systemlösungen für digitales Röntgen und konventionelle und digitale Röntgenanlagen in Kliniken, Krankenhäusern und Facharztpraxen. Wir entwickeln Software für digitales Röntgen, digitale Röntgentechnik, digital Röntgen, bildgebende Systeme, Dokumentenarchivierung, digitale Bildbearbeitung, RIS, PACS und Bildmanagement-Lösungen. Digitales Röntgen für Orthopädie und Chirurgie und Digitales Röntgen für Radiologie und Krankenhaus, Teilradiologie, Pneumologie, Kardiologie, Ophtalmologie, Veterinärmedizin, Urologie, Augenheilkunde und viele weitere Fachbereiche. Orthopäden Augenärzte Chirurgen Radiologen Lungenfachärzte Urologen Pneumologen Augenärzte Kardiologen Tierärzte und alle teilradiologisch tätigen Ärzte finden bei STARC medical den richtigen Ansprechpartner im Bereich digitales Röntgen. Auch in der Sparte Hardware hat STARC medical einiges zu bieten: Computer, Server, Befundmonitore, Speicherfoliensysteme, Detektorlösungen, Röntgenanlagen, Ultraschallgeräte, Fußschalter und vieles mehr. Sprechen Sie uns einfach an.

Digitales Röntgen mit STARC medical